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Roger de Weck wird beschuldigt, SRG-Kritikerin unter Druck zu setzen

Goldbach Media, die Arbeitgeberin von Natalie Rickli, solle sich laut CEO Klaus Kappeler von der SVP-Nationalrätin distanzieren.

Angriffige Kritikerin: Natalie Rickli (SVP) hat die Initiative zur Reduktion der SRG-Gebühren lanciert.
Angriffige Kritikerin: Natalie Rickli (SVP) hat die Initiative zur Reduktion der SRG-Gebühren lanciert.
Keystone

Rechtsbürgerliche Kreise aus SVP und FDP setzen die SRG mit ihrer Aktion Medienfreiheit unter Druck. Sekundiert von SRG-kritischen Medien wie Star TV oder der «Weltwoche» verlangen deren Exponenten bei jeder Gelegenheit eine Verschlankung der SRG-Strukturen und eine Liberalisierung des Radio- und Fernsehgesetzes zugunsten privater Anbieter. Daneben blasen auch Privatpersonen zum Halali gegen die Institution SRG und ihr Gebühreninkasso. Die Social-Media-getriebenen Aktionen Bye-Bye-Billag und Gebührenmonster fanden grosses Echo. Bei Letzterer tritt SVP-Nationalrätin Natalie Rickli als Galionsfigur auf. Mit ihrer Hilfe sammelte die Aktion Online-Unterschriften für eine Petition zur Gebührensenkung. Über 140'000 befürworteten gegenüber Parlament und Bundesrat virtuell eine Gebührensenkung von 462 auf 200 Franken. Unterstützt werden die Petitionäre auch von den Jungparteien der CVP, der SVP und der FDP.

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