Zum Hauptinhalt springen

Rot-weisse Fallschirme

Weil Bundesräte ihre eigenen Chefbeamten wollen, werden bisherige Kader wegbefördert. Dabei muss der Steuerzahler oft tief in die Tasche greifen.

Seine Zeit ist abgelaufen: Jean-Frédéric Jauslin tritt als BAK-Direktor zurück und wird Unesco-Botschafter. (Bild: 5. Juli 2012)
Seine Zeit ist abgelaufen: Jean-Frédéric Jauslin tritt als BAK-Direktor zurück und wird Unesco-Botschafter. (Bild: 5. Juli 2012)
Lukas Lehmann, Keystone
Unrühmlicher Abgang: Urs Ursprung, Direktor der Eidgenössischen Steuerverwaltung, wurde von Eveline Widmer-Schlumpf nach einer Reihe von Regelverstössen freigestellt. (Bild: 17. November 2009)
Unrühmlicher Abgang: Urs Ursprung, Direktor der Eidgenössischen Steuerverwaltung, wurde von Eveline Widmer-Schlumpf nach einer Reihe von Regelverstössen freigestellt. (Bild: 17. November 2009)
Lukas Lehmann, Keystone
Noch hat seine Vorgesetzte Leuthard Geduld: Bruno Oberle, Direktor des Bundesamts für Umwelt, ist momentan wegen eines gescheiterten Informatikprojekts in den Schlagzeilen. (Bild: 15. Mai 2012)
Noch hat seine Vorgesetzte Leuthard Geduld: Bruno Oberle, Direktor des Bundesamts für Umwelt, ist momentan wegen eines gescheiterten Informatikprojekts in den Schlagzeilen. (Bild: 15. Mai 2012)
Lukas Lehmann, Keystone
1 / 10

Der Bundesrat habe Jean-Frédéric Jauslin, den Direktor des Bundesamtes für Kultur (BAK), zum Schweizer Botschafter bei der Unesco und bei der Internationalen Organisation der Frankophonie ernannt. Das stand in einer Pressemitteilung des Departementes des Innern (EDI) vom letzten Mittwoch. Was sich wie eine Berufung zu höheren Weihen anhört, ist in Tat und Wahrheit ein Abgang durch die Hintertür. Denn es ist in Bern schon lange ein offenes Geheimnis, dass die Chemie zwischen Bundesrat Alain Berset und seinem BAK-Direktor nicht stimmt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.