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Ruedi Montanari will Bundesanwalt werden

Der heutige Stellvertreter bewirbt sich laut einem Medienbericht um die Nachfolge von Erwin Beyeler. CVP-Mitglied Montanari ist nun einer von vier Kandidaten.

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Sorgt sich um die Institution Bundesanwaltschaft: Ruedi Montanari, erster stellvertretender Bundesanwalt.
Sorgt sich um die Institution Bundesanwaltschaft: Ruedi Montanari, erster stellvertretender Bundesanwalt.
Keystone

Der erste stellvertretende Bundesanwalt Ruedi Montanari kandidiert für die Nachfolge des abgewählten Bundesanwalts Erwin Beyeler. Montanari habe seine Absichten im Gespräch mit der NZZ bekannt gegeben, berichtet die Zeitung.

Der 45-Jährige, der durch einen «Arena»-Auftritt zur Abwahl Beyelers im Juni Bekanntheit erlangt hat, sorge sich um die Zukunft der Institution, um deren Ansehen in der Schweiz und im Ausland, heisst es. Er wolle im Fall seiner Wahl die sich aufdrängenden Veränderungen rasch umsetzen.

Vier Kandidaten

Die Kandidatur erfolge in Absprache mit seiner Partei, sagt der Jurist, der CVP-Mitglied ist. Diese werde ihn bei der Wahl im Herbst unterstützen. Montanari war früher solothurnischer Untersuchungsrichter und ist seit 2008 stellvertretender Bundesanwalt, daneben Mitglied der Strafrechtskommission der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren.

Neben Montanari haben drei weitere Anwärter ihre Kandidatur bekannt gegeben. Die zweite stellvertretende Bundesanwältin, Maria Antonella Bino (FDP) bewirbt sich, ebenso Michael Lauber, Präsident des Aufsichtsrates der Finanzmarktaufsicht Liechtenstein, und, wie die «SonntagsZeitung» berichtet hat, auch Patrik Kneubühl, ehemaliger Chefjurist des Justiz- und Polizeidepartements unter Christoph Blocher. Die Bewerbungsfrist läuft diese Woche aus.

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