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Runter mit den Mieten – wenn es sein muss mit Zwang

Warum fordern viele Mieter nicht die fällige Senkung ihres Zinses? Das fragt sich die CVP und stellt eine Lösung in Aussicht.

Vor allem in den Städten kann das Wohnen zur Miete teuer werden: Blick über die Altstadt von Schaffhausen. Foto: Alamy
Vor allem in den Städten kann das Wohnen zur Miete teuer werden: Blick über die Altstadt von Schaffhausen. Foto: Alamy

Seit ungefähr acht Jahren erfreuen sich Hausbesitzer an sinkenden Hypothekarzinsen – längst nicht alle Mieter durften sich mitfreuen. Grundsätzlich verlangt das Gesetz zwar, dass die Wohnungsmiete nach unten angepasst wird, sobald der Bund den massgeblichen Referenzzinssatz senkt (zuletzt von 2,25 auf 2 Prozent im September 2013). Dazu gezwungen ist der Vermieter aber nur, wenn der Mieter ausdrücklich sein Recht einfordert. Reklamiert niemand, darf die Miete in unveränderter Höhe belassen werden. Aus Sicht des Schweizerischen Mieterverbands (SMV) kassieren die Eigentümer deutlich zu viel ab: Weniger als 17 Prozent der Miethaushalte hätten von der letzten Senkungsrunde profitiert, teilte der SMV unlängst mit. Es seien Milliardenbeträge, die den Betroffenen vorenthalten würden.

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