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SBB sind gegen Terror versichert

Bei den Schweizer Versicherungen steigt die Nachfrage nach einer Terrorismusdeckung. Firmen wie die SBB versuchen sich hinsichtlich allfälliger Attentate umfassend abzusichern.

Wo viele Menschen sind, herrscht mehr Terrorgefahr: Ein Zug aus Bellinzona fährt im Zürcher Hauptbahnhof ein. (27. Juni 2016)
Wo viele Menschen sind, herrscht mehr Terrorgefahr: Ein Zug aus Bellinzona fährt im Zürcher Hauptbahnhof ein. (27. Juni 2016)
Gaetan Bally, Keystone

Öffentliche Plätze sind in den vergangenen Jahren zu beliebten Attentatsziele von Terroristen geworden – darunter auch der öffentliche Verkehr. Die SBB hat sich deshalb diesbezüglich abgesichert. «Wir verfügen seit Anfang Jahr über eine Terrorversicherung», sagt Mediensprecher Christian Ginsig im «SonntagsBlick». Der Schutz sei umfassend und decke sämtliches Rollmaterial und alle Anlagen, Bahnhöfe sowie Gebäude der SBB ab.

Neben dieser Sachversicherung hat sich die SBB zusätzlich auch für eine Terror-Haftpflichtversicherung entschieden. Mit dieser Entscheidung steht das Unternehmen nicht alleine da. Recherchen der Zeitung zeigen, dass vor einem Jahr auch das Zürcher Opernhaus solche Verträge unterzeichnet hat. Genauso EuroAirport in Basel.

Jeder Zehnte fragt nach Terrorismusdeckung

Beim Basler St.-Jakob-Park ist man laut einer Sprecherin «zurzeit mit unserer Haftpflichtversicherung in Gesprächen». Genauso im Hallenstadion, das erst teilweise abgedeckt ist. «Wir beabsichtigen aber, in den nächsten Monaten die notwendigen Schritte für eine volle Terrorabdeckung zu tätigen», sagt Direktor Felix Frei.

«Die Nachfrage, vorab von Grosskunden, hat zuletzt zugenommen», bestätigt auch Jürg Thalmann von der Mobiliar im «SonntagsBlick». Die Versicherung habe aktuell rund 150 entsprechende Kunden. Bei der Zurich-Versicherung fragt im Unternehmensgeschäft «jeder zehnte Kunde nach einer Terrorismusdeckung», sagt Sprecherin Nathalie Vidal. Und Helvetia hat ungefähr 250 solche Verträge abgeschlossen.

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