Zum Hauptinhalt springen

SBB setzt Undercover-Agenten in Zügen ein

Um herauszufinden, warum die Kunden immer unzufriedener werden, schickt die Bahngesellschaft versteckt Mitarbeiter in die Züge.

Könnte ein Angestellter der SBB sein: Zugreisender in einem SBB-Doppelstockzug.
Könnte ein Angestellter der SBB sein: Zugreisender in einem SBB-Doppelstockzug.

Das Wohlbefinden der Bahnreisenden ist innerhalb von drei Jahren deutlich gesunken - von 74,1 auf aktuell 71,8 Punkte. Jetzt will SBB-Chef Andreas Meyer genau wissen, was die Gründe sind. Er setzte gemäss der Zeitung «Sonntag» nun so genannte «Mystery Clients» ein: «Das sind SBB-Angestellte, die undercover als Kunden unterwegs sind und die Qualität der Leistungen messen», sagt Meyer zu dem Blatt.

Im Ausland werde diese Methode bereits angewendet, etwa in London. Und bei der Deutschen Bahn habe er diese Mystery Clients ebenfalls eingeführt. Weiter sagt Meyer zur Zeitung, er wolle das Problem der vielen defekten WCs in den Zügen anpacken. Meyer: «Es gibt eine Taskforce Toiletten, weil dieses Problem für die Kunden sehr unangenehm und dringend zu lösen ist.» Besonders, wenn in einem Zug gleich mehrere Toiletten wegen Vandalenakten oder aus technischen Gründen defekt seien. «Ich habe dieses Problem persönlich angeschaut: Das ist hochkomplex. Wir arbeiten daran, die WC-Systeme weniger anfällig zu machen.»

Zudem will Meyer dem Kundenwunsch nach besserem Handyempfang entsprechen: «Da wird Abhilfe geschaffen. Entlang der Strecken werden mehr Antennen aufgestellt. Zudem rüsten wir die Züge Schritt für Schritt mit Antennen-Verstärkern aus.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch