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Schnauze voll vom Macho-Troll

Wer im Netz mit Sexismus statt Argumenten agiert, erhält bald Gegensteuer – von einem Heer aus Freiwilligen.

«Wir wollen verhindern, dass sexistische Kommentare unwidersprochen publiziert werden können»: Sophie Achermann, Geschäftsführerin Alliance F.
«Wir wollen verhindern, dass sexistische Kommentare unwidersprochen publiziert werden können»: Sophie Achermann, Geschäftsführerin Alliance F.
Adrian Moser

Zum Beispiel Tamara Funiciello. Wenn Zeitungen über politische Forderungen der Juso-Präsidentin und Grossrätin schreiben, fühlen sich zahlreiche Männer bemüssigt, ihre äussere Erscheinung zu bewerten. Auf Facebook und Twitter oder in den Kommentarspalten der Onlinemedien, also in aller Öffentlichkeit – und teils sogar unter dem richtigen Namen. Funiciello ist eines der Lieblingsopfer von rechten Wutbürgern – aber sie ist beileibe keine Ausnahme.

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