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Schneider-Ammann holt Praktikanten aus Brasilien in die Schweiz

Dank dem Abkommen zwischen den beiden Ländern erhalten auch Schweizer vereinfachten Zugang zu brasilianischen Unternehmen. Ganz ohne Bedingungen funktioniert der Austausch aber nicht.

Auf Besuch in Brasilien: Johann Schneider-Ammann.
Auf Besuch in Brasilien: Johann Schneider-Ammann.
Keystone

Volkswirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann hat heute seinen dreitägigen Staatsbesuch im aufstrebenden Schwellenland Brasilien begonnen. Am ersten Tag standen zahlreiche bilaterale Ministertreffen in der Hauptstadt Brasilia auf dem Programm.

Johann Schneider-Ammann hat dabei ein Abkommen zum Austausch von Praktikanten zwischen der Schweiz und Brasilien unterzeichnet. Junge Schweizerinnen und Schweizer haben so vereinfachten Zugang zu brasilianischen Unternehmen.

Zwei Jahre Berufsbildung erforderlich

Im Gegenzug kommen nun auch junge Brasilianerinnen und Brasilianer leichter in den Genuss einer Arbeitsbewilligung für die Schweiz. Zwei Bedingungen hat der Nachwuchs beider Länder allerdings zu erfüllen: So muss der Abschluss einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung sowie ein Alter unter 35 Jahren vorgewiesen werden.

Bundesrat Schneider-Ammann unterzeichnete das Abkommen in der brasilianischen Hauptstadt Brasilia - gemeinsam mit dem einheimischen Aussenminister Antonio Patriota. Die Schweiz hat bereits mit über dreissig Ländern eine solche Übereinkunft getroffen. Berufliche wie sprachliche Kompetenzen junger Schweizer sollen so gefördert werden.

SDA/miw

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