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«Schneider-Ammann kann sofort Untersuchungen einleiten»

Laut Ex-Preisüberwacher Rudolf Strahm hätte die Wettbewerbskommission (Weko) längst schon gegen die hohen Importpreise vorgehen können.

«Die Weko hat bisher nichts getan»: Ex-Preisüberwacher Rudolf Strahm.
«Die Weko hat bisher nichts getan»: Ex-Preisüberwacher Rudolf Strahm.
Keystone

Am runden Tisch beteuerten alle Akteure, dass die Importpreise nun sinken. Trauen Sie diesen Worten? Seit über einem Jahr ist wegen des gestiegenen Frankens das Problem der Währungsgewinne akut. Die Weko hat bisher nichts getan. Bundesrat Schneider-Ammann muss der Weko nun nachhelfen: wenn Produkte erheblich teurer in die Schweiz geliefert werden als beispielsweise nach Deutschland, soll das künftig als Indiz für einen Preismissbrauch gelten und ein Verfahren eingeleitet werden. Gleichzeitig muss dafür gesorgt werden, dass es für ein solches Verfahren nicht mehr eine detaillierte Marktanalyse braucht. Denn eine Personalaufstockung der Weko nützt nichts, wenn diese nicht effizienter und entscheidfähiger wird. Für diese Praxisänderung ist die Politik zuständig.

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