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Schnelle Autos mit lauter Klappe sind nicht mehr erwünscht

Neuwagen, bei denen die Motorgeräusche manuell verstärkt werden können, sind ab 2016 verboten.

Sportwagen – im Bild ein Aston Martin – verfügen oft über einen Sportmodus, mit dem per Knopfdruck eine Auspuffklappe geöffnet werden kann. Foto: Angelo Carconi (Keystone)
Sportwagen – im Bild ein Aston Martin – verfügen oft über einen Sportmodus, mit dem per Knopfdruck eine Auspuffklappe geöffnet werden kann. Foto: Angelo Carconi (Keystone)

Autolärm ist sexy, jedenfalls wird darüber geschrieben, als wäre er es: «Startet man den Sportmodus, donnert und grollt es aus dem Klappenauspuff, als gäbe es kein Morgen» (über den Jaguar XKR-S Convertible). Oder: «Öffnen sich in der Auspuffanlage die Klappen, lassen sie den V8-Motor ohrenbetäubend röhren und bei jedem Schaltvorgang lautstarke Spucksalven ausstossen» (über den Porsche Panamera GTS). Ab dem 1. Juli 2016 müssen sich Autojournalisten und Werbetexter andere Lobeshymnen einfallen lassen. Denn dann dürfen neue Sportautomodelle in der EU und der Schweiz kaum lauter sein als herkömmliche PKW. Dies bestätigt das Bundesamt für Strassen (Astra) dem Redaktion Tamedia. Damit schliesst die EU eine Rechtslücke, die von Herstellern leistungsstarker Sportwagen systematisch ausgenutzt wurde.

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