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Schon die «Wende light» ist schwer

René Lenzin, Inlandredaktor, über die Schwierigkeiten bei der Energiewende.

Die Energiewende ist ein ebenso ambitiöses wie vages Projekt. Alle sprechen darüber, viele streben sie an, aber längst nicht alle verstehen dasselbe darunter. Zwar gibt es in der Energiewende-Allianz einen Minimalkonsens darüber, dass die Schweiz aus der Atomenergie aussteigen soll. Aber bereits beim Ausstiegsfahrplan ist ein Konsens noch weit entfernt. Ebenso bei der Frage, womit der Atomstrom zu ersetzen sei und wie viel Fördergelder in diesen Ersatz fliessen sollen.

Irgendwie bekennen sich zwar alle zur Energieeffizienz, aber niemand sagt wirklich, was die entsprechenden Massnahmen kosten dürfen und wen sie treffen würden. Und schliesslich kochen die Freunde der Wasser-, Solar-, Wind-, Holz-, Biomasse- und Geothermiekraft alle ihr eigenes Süppchen, auf dass ihre Branche ein möglichst grosses Stück vom Energiewende-Kuchen abkriege. Cleantech heisst ihr Zauberwort; es gebe nur Gewinner, lautet ihr Heilsversprechen.

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