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Schüler in Schaffhausen macht Hitlergruss und malt Hakenkreuz

Der Stadtschulrat in Schaffhausen hat einen Schüler wegen rechtsradikalen Verhaltens angezeigt. Es ist nicht das erste Mal, dass der Schüler negativ auffällt.

Die Vorfälle ereigneten sich auf dem Areal des Gräfler-Schulhauses.
Die Vorfälle ereigneten sich auf dem Areal des Gräfler-Schulhauses.
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Ein Schaffhauser Oberstufenschüler hat wiederholt nationalsozialistisches und antisemitisches Gedankengut verbreitet. Der Stadtschulrat hat nun den Schüler bei der Schaffhauser Polizei angezeigt.

Der Stadtschulrat und die Verantwortlichen im betroffenen Oberstufenschulhaus wollen damit ein Zeichen setzen, dass Radikalisierung an der Schule nicht toleriert wird, wie die Stadt Schaffhausen am Freitag mitteilte.

Der Schüler hatte andere Schüler mit dem Hitlergruss belästigt und im Handarbeitsraum ein Hakenkreuz auf einen Gegenstand geschmiert. Er war von der Schule schon mehrfach verwarnt worden. Auch waren schulinterne Disziplinarmassnahmen ausgesprochen worden, wie es weiter heisst.

Oberstufenschüler geht weiter zur Schule

Der zuständige Stadtschulrat informierte schliesslich die Kriseninterventionsgruppe des kantonalen Erziehungsdepartements, die sich darauf an die Beratungs- und Anlaufstelle für Extremismus und Gewaltfragen Schweiz (Begs) wandte. Die Begs riet nach Prüfung des Falls zu einer Anzeige.

Der Oberstufenschüler gehe weiter in die Schule, sagte der zuständige Stadtschulart auf Anfrage. Bei einem erneuten kleinsten Vorfall werde er in eine Timeout-Klasse versetzt. Eine konkrete Gefahr für Schülerinnen und Schüler oder Lehrpersonen bestand aber zu keinem Zeitpunkt, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

SDA/fur

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