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Schweiz ermittelt mit FBI gegen IS-Verdächtige

Die Bundesanwaltschaft bestätigt erstmals, dass sie ein Strafverfahren gegen drei Iraker wegen mutmasslicher Terrorpläne führt. Dabei kooperiert sie in einer neuen Art mit der US-Polizei zusammen.

Nach den Enthüllungen des «Tages-Anzeigers» über die Anschlagspläne hüllten sich die schweizerischen Behörden in Schweigen. Jetzt schreibt die Bundesanwaltschaft in einem Communiqué, man habe «IS-Anschlagspläne in Europa vereitelt». Sie bestätigt, dass drei Iraker Ende März verhaftet worden sind. Die «mutmasslichen Unterstützer der kriminellen Organisation Islamischer Staat (IS)» würden «verdächtigt, einen terroristischen Anschlag in Europa geplant zu haben».

Ermittelt wird – wie bereits berichtet - wegen Verdachts der Unterstützung der Terrortruppe, der Gefährdung durch Sprengstoffe und giftige Gase in verbrecherischer Absicht, der strafbaren Vorbereitungshandlungen und der Pornografie. Bislang nicht bekannt war der Vorwurf der Förderung der rechtswidrigen Ein- und Ausreise sowie des rechtswidrigen Aufenthalts.

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