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Schweiz macht Schluss, andere bauen aus

Der Atomausstieg ist hierzulande beschlossene Sache. Nicht so in Europa. Und auch weltweit geht das Glühen der Stäbe weiter.

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Die Schweiz steigt schrittweise aus der Kernenergie aus und gesellt sich damit zu den beiden Aussteigern Italien und Deutschland. Die Italiener hatten die Stromproduktion aus AKW bereits 1987 als Folge der Tschernobyl-Katastrophe gestoppt. In Deutschland wurden seit dem Ausstiegsbeschluss 2011 acht Atomkraftwerke vom Netz genommen. Derzeit sind noch neun Anlagen in Betrieb und liefern 16 Prozent des Stroms. Deutschland legt ein forsches Tempo vor: In den nächsten Jahrzehnten soll möglichst viel Strom aus Wind- und Sonnenenergie fliessen. Der Anteil der Erneuerbaren beträgt bereits über 25 Prozent. Auch die EU will bis 2030 rund 45 Prozent der Elektrizität durch erneuerbare Energien produzieren. Allerdings harzt die Energiewende in Deutschland. Zwar sind AKW abgeschaltet worden, dafür ist die Kohleverbrennung gestiegen. Der Anteil beträgt derzeit rund 45 Prozent.

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