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Schweiz prüft F/A-18 auf Risse

Nachdem die US-Marine ihre Kampfjets überprüft, zieht die Schweiz nach. Sie untersucht sämtliche F/A-18 auf Materialschäden.

Der letzte von drei Kandidaten für die Nachfolger der Tiger-Jets, der Eurofighter.
Der letzte von drei Kandidaten für die Nachfolger der Tiger-Jets, der Eurofighter.
Keystone
Ebenfalls im Rennen: Der schwedische Gripen...
Ebenfalls im Rennen: Der schwedische Gripen...
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Sie kam als einzige im Ernstkämpfen zum Einsatz: Die Messerschmitt ME 109, der Jäger der Schweizer Luftwaffe während des Zweiten Weltkriegs.
Sie kam als einzige im Ernstkämpfen zum Einsatz: Die Messerschmitt ME 109, der Jäger der Schweizer Luftwaffe während des Zweiten Weltkriegs.
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Es handle sich um eine reine Vorsichtsmassnahme, bestätigte ein Sprecher der Luftwaffe einen Bericht der «Basler Zeitung» vom Dienstag.

Die US-Marine hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass Hunderte von Kampfflugzeugen vom Typ F/A-18 wegen Materialermüdung überprüft würden. An 15 der Maschinen waren Risse in einem Scharnier festgestellt worden. Nach Auskunft des Herstellers Boeing seien Schweizer Flugzeuge nicht betroffen, sagte Luftwaffe-Sprecher Jürg Nussbaum.

«Reine Vorsichtsmassnahme»

Als reine Vorsichtsmassnahme werde die Ruag, der bundeseigene Technologie- und Rüstungskonzern, die zehn Maschinen überprüfen, die zurzeit in den Montagehallen in Emmen stünden. Voraussichtlich sollen dann die restlichen Maschinen innerhalb ihrer nächsten 15 Flugstunden überprüft werden. Der Flugbetrieb laufe normal weiter, sagte Nussbaum.

Die Schweizer Luftwaffe ist mit der F/A-18-Flotte bereits 50'000 Stunden geflogen. Die 33 Flugzeuge werden vor allem für den Luftpolizeidienst eingesetzt. Zurzeit wird die F/A-18-Flotte modernisiert, um gegenüber Flugzeugen ausländischer Luftwaffen konkurrenzfähig zu bleiben. Im Rüstungsprogramm 2008, das noch in der parlamentarischen Beratung ist, sind für die Modernisierung 404 Millionen Franken eingeplant.

AP/oku

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