Zum Hauptinhalt springen

Schweiz soll die Prostitution liberaler regeln als Europa

Eine Expertengruppe des Justizdepartements spricht sich gegen Strafen für Freier aus. Damit ist für Simonetta Sommaruga die Stossrichtung künftiger Reformen wohl in etwa vorgegeben.

Fabian Renz
Prostituierte im Zürcher Langstrassenquartier: Die heutige «Sittenwidrigkeit» soll aufgehoben werden. Foto: Ursula Markus (Keystone)
Prostituierte im Zürcher Langstrassenquartier: Die heutige «Sittenwidrigkeit» soll aufgehoben werden. Foto: Ursula Markus (Keystone)

Beim Thema Prostitution scheinen die Schweiz und Europa auseinanderzudriften. Mehrere EU-Staaten erwägen derzeit, den Kauf sexueller Dienstleistungen ganz oder teilweise unter Strafe zu stellen; in den skandinavischen Ländern kennt man solche Modelle schon länger, Frankreich will bald nachziehen. Und erst im Februar verabschiedete das Europäische Parlament mit grosser Mehrheit eine Resolution, welche die EU-Mitglieder zur Kriminalisierung von Freiern auffordert.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen