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Schweiz wird zur Lebensader im europäischen Gasnetz

Ausländische Partner rüsten die Pipeline durch die Schweiz um, damit Erdgas neu auch Richtung Norden fliessen kann – bis nach Grossbritannien.

Ab 2016 oder 2017 soll das Gas in beide Richtungen fliessen: Erdgas-Pipeline in der Schweiz. Foto: PD / Erdgas.ch
Ab 2016 oder 2017 soll das Gas in beide Richtungen fliessen: Erdgas-Pipeline in der Schweiz. Foto: PD / Erdgas.ch

Die Schweiz ist eine Drehscheibe im Elektrizitätsgeschäft. Nun könnte die Öffnung des europäischen Marktes für Erdgas durch die EU dazu führen, dass die Schweiz zur Lebensader in der Gasversorgung wird. Durch eine Pipeline fliessen seit langem grosse Mengen Erdgas von Norden durch die Alpen nach Italien – bis zur fünffachen Menge des Eigenverbrauchs der Schweiz. Ausländische Partner der Schweizer Gasversorger wollen nun die Pipeline so aufrüsten, dass der Gasstrom in wenigen Jahren auch in die Gegenrichtung nach Norden fliessen kann. Eine zweite Pipeline muss nicht gebaut werden: Das Gas soll, je nach Preissituation und Versorgungslage, entweder in Richtung Süden oder nach Norden fliessen.

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