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Schweizer Gutachten sorgt für Aufruhr in Kosovo

Nach dem Tod eines Politaktivisten in einem kosovarischen Gefängnis hegen Experten aus Lausanne Zweifel an der offiziellen Todesursache.

Enver Robelli, Philippe Reichen
Der verstorbene Aktivist war ein flammender Unterstützer Kurtis: Ein Mitglied der Oppositionspartei hält das Porträt Astrit Deharis während einer Beerdigungszeremonie. Foto: Visar Kryeziu (AP Photos)
Der verstorbene Aktivist war ein flammender Unterstützer Kurtis: Ein Mitglied der Oppositionspartei hält das Porträt Astrit Deharis während einer Beerdigungszeremonie. Foto: Visar Kryeziu (AP Photos)

Dieses Gutachten hat die Öffentlichkeit in Kosovo mit Spannung erwartet. Rechtsmediziner aus Lausanne sollten eine Frage beantworten, die das Balkanland seit Jahren bewegt, polarisiert und zu destabilisieren droht. Diese Frage lautet: Unter welchen Umständen ist der in Bern geborene Student Astrit Dehari am 5. November 2016 im Gefängnis von Prizren im Süden Kosovos gestorben? Die dortigen Behörden sprechen von Suizid, die Partei Vetëvendosje (Selbstbestimmung) ist überzeugt, dass ihr Aktivist einem politischen Mord zum Opfer gefallen ist.

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