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Schweizer in den Wirren der türkischen Proteste

Urs Müller, Basler Grossrat, und drei Mitstreiter weilten in den letzten Tagen in Istanbul. Wieder zurück, erzählen sie von Demo-Brutalität, Gratis-Fahrten für Erdogan-Anhänger und ihrem Hotel-Wechsel.

Christian Messikommer
Das Ende eines friedlichen Protests: Die ersten Polizisten stürmen eingehüllt in Tränengasschwaden den Gezi-Park.
Das Ende eines friedlichen Protests: Die ersten Polizisten stürmen eingehüllt in Tränengasschwaden den Gezi-Park.
AP Vadim Ghirda, Keystone

«Sie kamen von drei Seiten mit Wasserwerfern und Tränengasgranaten», schildert Urs Müller im Gespräch mit Redaktion Tamedia die Ereignisse im Istanbuler Gezi-Park. Die Polizei hat demnach den Ort geräumt und die Menschen auf den Taksim-Platz getrieben. Die Demonstranten hätten gewaltlos protestiert, bis die Behörden mit einer Härte durchgriffen, die alle erstaunt habe. «Da lagen überall Besatzsteine, aber niemand hat einen aufgehoben und geworfen. Dann wurde der Park gestürmt und wir flüchteten in unser Hotel.»

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