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Schweizer Mali-Opfer überlebt bereits zweiten Angriff in Afrika

13. November 2012, Goma: Kongolesische Rebellen halten einem Schweizer Armeeangehörigen ihre Pistolen an den Kopf. Es ist der gleiche Mann, der am Samstag in Bamako Opfer eines Anschlags wurde.

Anschlagsort: Im La Terrasse starben fünf Menschen. (7. März 2015)
Anschlagsort: Im La Terrasse starben fünf Menschen. (7. März 2015)
AFP
Hier werden die Verletzten nach dem Attentat gepflegt: Gabriel-Touré-Spital in Bamako. (7. März 2015)
Hier werden die Verletzten nach dem Attentat gepflegt: Gabriel-Touré-Spital in Bamako. (7. März 2015)
Habibou Kouyate, AFP
Augenzeugen sahen die Attentäter mit zwei Autos fliehen: Sicherheitskräfte bei einem Absperrband in Bamako.
Augenzeugen sahen die Attentäter mit zwei Autos fliehen: Sicherheitskräfte bei einem Absperrband in Bamako.
Sebstien Rieussec, AFP
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Gut zwei Jahre ist es her. Derselbe Berner Offizier, der vorgestern bei einer Terrorattacke in Mali schwer verletzt wurde, war schon einmal Opfer eines bewaffneten Überfalls. Mit viel Glück kamen er und sein Schweizer Kollege bei der UNO mit dem Leben davon. Am 13. November 2012 hielten kongolesische Rebellen dem Chef humanitäre Minenräumung im Kompetenzzentrum für Kampfmittelbeseitigung und Minenräumung der Schweizer Armee (Kamir) ihre Pistolen an den Kopf. Vier Rebellen waren zuvor in der strategisch wichtigen kongolesischen Grossstadt Goma mit Waffengewalt in das bewachte Haus der Schweizer gestürmt. Weil die uniformierten Rebellen unmaskiert waren, mussten die beiden Schweizer das Schlimmste befürchten.

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