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Schweizer prozessiert gegen österreichisches Casino

Der Glücksspielkonzern Casinos Austria verweigerte die Auszahlung von 43 Millionen Euro. Jetzt ist er zu einem aussergerichtlichen Vergleich bereit.

Verhinderter Millionär: Kläger Behar Merlaku (links) im Gespräch mit seinem Anwalt.
Verhinderter Millionär: Kläger Behar Merlaku (links) im Gespräch mit seinem Anwalt.
Keystone

Gegen vier Uhr früh hörte Behar Merlaku plötzlich einen Fanfarenstoss. Zugleich leuchteten alle Lichter auf, und die grosse Anzeigetafel im Casino Bregenz verkündete den «Mega Million Jackpot». Der Schweizer aus Dietikon hatte fast 43 Millionen Euro gewonnen. Angeblich.

Denn der 26-jährige Merlaku konnte kaum noch mit seiner Handykamera ein Foto des blinkenden Spielautomaten machen, schon rannten Mitarbeiter des Casinos herbei, stellten den Automaten auf null, zogen Merlakus Spielerkarten ein und erklärten alles mit einem «technischen Fehler». Statt eines zweistelligen Millionenbetrags billigte ihm das Casino lediglich den auf der Karte gebuchten Restbetrag zu: 70 Euro.

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