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Schweizer sollen keine Hunde und Katzen mehr essen

In der Schweiz ist es erlaubt, Hunde und Katzen zu verzehren – im Gegensatz zum benachbarten Ausland. Tierschützer fordern ein Ende dieser Tradition. Doch der Bund will kein Verbot.

Seinen besten Freund essen? Dargebotene Hunde an einem Markt in China.
Seinen besten Freund essen? Dargebotene Hunde an einem Markt in China.
Keystone

Die Frage scheint ihr nicht genehm, die Antwort fällt entsprechend schroff aus: «Wie verlogen, so etwas zu fragen! Dann dürfte man auch keine Schweine essen!» So oder ähnlich reagiert nicht nur eine Landwirtin aus dem St. Galler Rheintal auf die Frage des «Tages-Anzeigers», warum sie Hundefleisch geniesse. Ein Bauer, auch er wohnt im Rheintal, hält es für «nichts Aussergewöhnliches», Hund oder Katze zu essen: «Fleisch ist Fleisch.» Ein Landwirt aus dem Appenzellischen schildert ohne grosses Aufheben, wie er Hunde erschiesst oder mit einem Knüppel totschlägt. Dann komme ein befreundeter Metzger vorbei, häute das Tier, zerlege es und räuchere das Fleisch. «Serviere ich Mostbröckli, merkt niemand, dass es Hundefleisch ist.» Bei Bauarbeitern etwa seien sie als Pausensnack sehr beliebt.

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