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«Schweizerhalle war Brandstiftung»

Was für die meisten nach abstruser Verschwörungstheorie klingt, daran hält der Basler Alt-Grossrat Hansjörg Wirz auch 25 Jahre nach der Brandkatastrophe fest. Die Dokumente, die seine Version stützen könnten, sind entweder unter Verschluss oder vernichtet worden.

Am 1. November 1986 kam es im Industriegebiet Schweizerhalle zum grössten Chemiegrossbrand der Schweizer Geschichte.
Am 1. November 1986 kam es im Industriegebiet Schweizerhalle zum grössten Chemiegrossbrand der Schweizer Geschichte.
Silvio Mettler, Keystone
In der durch das Feuer zerstörten Lageralle befanden sich über 1000 Tonnen Insektizide und Pflanzenschutzmittel. Das giftige Löschwasser gelangte in den Rhein ...
In der durch das Feuer zerstörten Lageralle befanden sich über 1000 Tonnen Insektizide und Pflanzenschutzmittel. Das giftige Löschwasser gelangte in den Rhein ...
Michael Kupferschmidt, Keystone
Das dynamische Fliessgewässer-System und die Organismen erholten sich in wenigen Monaten vom Unglück. Doch auch heute noch gelangen aus der Schweizerhalle-Deponie  deutlich mehr Schadstoffe ins Grundwasser, als Sandoz und die Behörden des Kantons Basel-Landschaft 1989/90 verbindlich vereinbart haben.
Das dynamische Fliessgewässer-System und die Organismen erholten sich in wenigen Monaten vom Unglück. Doch auch heute noch gelangen aus der Schweizerhalle-Deponie deutlich mehr Schadstoffe ins Grundwasser, als Sandoz und die Behörden des Kantons Basel-Landschaft 1989/90 verbindlich vereinbart haben.
Georgios Kefalas, Keystone
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Hansjörg Wirz ist 72 Jahre alt. Doch auch nach 25 Jahren erinnert er sich noch an viele Details, als ob es gestern gewesen wäre. Für den ehemaligen Direktor der Fachhochschule beider Basel und alt DSP-Grossrat ist der Fall klar: Die Chemiekatastrophe von Schweizerhalle war Brandstiftung. Daran besteht für ihn nicht der geringste Zweifel. Es gebe Hinweise, die eine deutliche Sprache sprechen. Doch der Reihe nach.

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