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Schwule und Lesben als Pflegeeltern

Die Sozialen Dienste der Stadt Zürich wollen gleichgeschlechtliche Paare als Pflegeeltern gewinnen. Es gibt bereits Interessenten.

Die klassische Familie – Mutter und Vater, verheiratet, mit Kind – gibt es noch, aber immer weniger. Stattdessen leben Kinder in Patchworkfamilien, haben ­unverheiratete Eltern oder solche aus verschiedenen Herkunftsländern. Wiederum andere Kinder wachsen bei der Mutter oder beim Vater auf oder leben mit homosexuellen Eltern zusammen. Die Sozialen Dienste der Stadt Zürich haben beschlossen, dieser gesellschaftlichen Realität bei der schwierigen Suche nach Pflegeeltern Rechnung zu tragen. Im November lief in ausgewählten Zürcher Kinos ein Spot, der ein lesbisches Paar mit seinem eigenen Kind und einem Pflegekind zeigt. Der Pflegebub sagt: «Zum Glück kann ich jetzt zu Priska und zu Anna. Die schauen jetzt auch zu mir. Ich habe jetzt drei Mamis: mein Mami und meine Eltern, also meine Pflegeeltern.» Parallel zur Kampagne wurden Schwulen- und Lesbenorganisationen auf die Suche aufmerksam gemacht, und der letzten Ausgabe eines Szenemagazins lag eine Informationskarte bei.

Mit Adoption nichts zu tun

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