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Seine eigenen Renten lässt der Bundesrat unangetastet

Für das gemeine Volk planen die Bundesräte niedrigere Pensionen, ein höheres Frauenrentenalter und keine Witwenrente mehr für Kinderlose. Ihre eigenen Ruhegehälter bleiben dagegen tabu.

Unterwegs in einen goldenen Ruhestand: Kaspar Villiger und Ruth Metzler beim Bundesratsausflug im Juli 2000 in Kandersteg.
Unterwegs in einen goldenen Ruhestand: Kaspar Villiger und Ruth Metzler beim Bundesratsausflug im Juli 2000 in Kandersteg.
Kurt Reichenbach (SI, RDB)

Für den Bundesrat ist klar: Die AHV und die Pensionskassen lassen sich nur mit einschneidenden Massnahmen reformieren. Das hat er bereits vor einem halben Jahr beschlossen. Über die konkreten Vorschläge von Sozialminister Alain Berset wird er heute Freitag diskutieren. Sie treffen fast alle Schweizerinnen und Schweizer. Doch die Bundesräte selbst können unbesorgt sein: Ihre eigenen Ruhegehälter bleiben unangetastet. Im Einzelnen zeigt sich der Kontrast zwischen den Regeln fürs Volk und jenen für die Regierung wie folgt:

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