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Welsches Wunschdenken

Unterdessen in Biel BE: Eine Umfrage behauptet, 87 Prozent aller französischsprachigen Bieler fühlten sich benachteiligt. Ist es tatsächlich so schlimm?

Für den Bürgermeister gibt es keinen Röstigraben, der sich mitten durch seine Stadt aufgetan hat: Biel mit Bahnhof. Foto: Alessandro Della Bella (Keystone)
Für den Bürgermeister gibt es keinen Röstigraben, der sich mitten durch seine Stadt aufgetan hat: Biel mit Bahnhof. Foto: Alessandro Della Bella (Keystone)

Wer in Biel ein Café betritt, versteht es spätestens am Zeitungsständer. Da steckt das «Bieler Tagblatt» neben «Le Matin», «Le Canard enchainé» neben dem «Nebelspalter». In der zweitgrössten Stadt des Kantons Bern durchdringt die Zweisprachigkeit den Alltag der Menschen, wird gar stolz zelebriert. Das Bieler Modell wird darum gerne als positives Beispiel herangezogen, wie man in der Unterschiedlichkeit einig und glücklich sein kann. Dort in der Uhrenmetropole versteht man sich eben.

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