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Separate Raucherbereiche auf Schweizer Bahnperrons?

An Deutschlands Bahnhöfen frönen Raucher in separaten Perronbereichen ihrem Genuss. Das Thema wird auch in der Mitarbeiterzeitung der SBB diskutiert.

Olivia Raths
Noch darf hier geraucht werden: Haupthalle des Zürcher Hauptbahnhofs.
Noch darf hier geraucht werden: Haupthalle des Zürcher Hauptbahnhofs.
Keystone
An deutschen Bahnhöfen darf nur in bestimmten Zonen geraucht werden: Eine sogenannte «Raucherinsel» am Bahnhof Hannover.
An deutschen Bahnhöfen darf nur in bestimmten Zonen geraucht werden: Eine sogenannte «Raucherinsel» am Bahnhof Hannover.
flickr.com/Pittigliani2005
Ein Schild weist auf die neu eingerichtete Nichtraucherzone im Shop Ville des Zuercher Hauptbahnhofs hin, am Sonntag 11. Dezember 2005. Ab dem 11. Dezember 2005 herrscht in allen Zuegen der SBB sowie in unterirdischen und viel frequentierten Bahnhofsteilen ein Rauchverbot. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)
Ein Schild weist auf die neu eingerichtete Nichtraucherzone im Shop Ville des Zuercher Hauptbahnhofs hin, am Sonntag 11. Dezember 2005. Ab dem 11. Dezember 2005 herrscht in allen Zuegen der SBB sowie in unterirdischen und viel frequentierten Bahnhofsteilen ein Rauchverbot. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)
Keystone
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Der Zug fährt ein. Der Wartende zieht noch einmal schnell an der Zigarette und wirft hastig den Stummel aufs Gleis oder Perron. Dieses Szenario wiederholt sich jeden Tag tausendfach an Schweizer Bahnhöfen. Das Resultat: Mitarbeiter der Reinigungsfirma Railclean sammeln täglich stundenlang Zigarettenkippen von Gleisen und Perrons. «Gleispicken» nennt sich das im Einsatzplan der Firma. «Ein Gleis voller Zigarettenstummel ist wirklich kein schöner Anblick», sagte Railclean-Mitarbeiter Blert Adili jüngst im SBB-Mitarbeiterblatt «SBB-Zeitung». «Die Reinigung ist für uns sehr aufwendig.»

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