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Service-public-Initiative: 8000 Angestellten droht Lohnkürzung

Bei SBB, Post und Swisscom bedroht die Vorlage nicht nur Cheflöhne, sondern laut einer Studie auch «normale» Gehälter. Zugleich wäre der Spareffekt schnell verpufft.

Faktor 12 ist genug: Initianten des damaligen Volksbegehrens auf dem Zürcher Paradeplatz. (November 2013)
Faktor 12 ist genug: Initianten des damaligen Volksbegehrens auf dem Zürcher Paradeplatz. (November 2013)
Walter Bieri, Keystone
Die Studie von Swiss Economics kommt auf eine Lohnsumme von 127,3 Millionen Franken, die bei Post, SBB und Swisscom eingespart werden müsste, auch bei den Angestellten.
Die Studie von Swiss Economics kommt auf eine Lohnsumme von 127,3 Millionen Franken, die bei Post, SBB und Swisscom eingespart werden müsste, auch bei den Angestellten.
Christian Beutler, Keystone
Bei der SBB würde sich die Lohnsumme laut der Studie um weniger als 1,5 Prozent verkleinern.
Bei der SBB würde sich die Lohnsumme laut der Studie um weniger als 1,5 Prozent verkleinern.
Peter Schneider, Keystone
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1,8 Millionen Franken kassierte Swisscom-Chef Urs Schaeppi im letzten Jahr – bei Andreas Meyer (SBB) und Susanne Ruoff (Post) waren es immerhin noch rund je eine Million. Alle drei CEOs verdienen damit deutlich mehr als ihre politische Vorgesetzte Doris Leuthard, die das Verkehrs- und Kommunikations­departement leitet: Ein Bundes­rats­gehalt liegt bei rund 475'000 Franken. Die Volksinitiative «Pro Service public», die am 5. Juni zur Abstimmung kommt, will mit den «Lohnexzessen» in den bundes­nahen Betrieben nun Schluss machen. «Der Bund sorgt dafür, dass die Löhne und Honorare der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Unternehmen nicht über denjenigen der Bundesverwaltung liegen.» So lautet der entsprechende Passus der Initiative.

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