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Sie nennen sich Öko-Krieger

Greenpeace kultiviert das Bild des heldenhaften Umweltschützers. Die Aktivisten handeln aber auf eigenes Risiko – die Organisation kann rechtlich kaum belangt werden. Das weckt Kritik.

Hohe Risikobereitschaft: Greenpeace-Aktivisten beim Versuch, ein japanisches Walfangschiff zu behindern (Januar 2011).
Hohe Risikobereitschaft: Greenpeace-Aktivisten beim Versuch, ein japanisches Walfangschiff zu behindern (Januar 2011).
Keystone

Greenpeace-Aktivisten leben gefährlich. In der Geschichte der Umweltorganisation haben sich wagemutige Männer und Frauen wiederholt in brenzlige Situationen begeben – teils unter Todesangst. 1985 etwa versenkte der französische Geheimdienst das Schiff «Rainbow Warrior», das zu einer Protestfahrt gegen französische Atomtests am Mururoa-Atoll aufbrechen wollte. Greenpeace-Fotograf Fernando Pereira konnte das Boot nicht rechtzeitig verlassen. Der Vater zweier Kinder starb.

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