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Nach Fehlschlägen stampft Ruag die Cybersparte ein

Der bundeseigene Rüstungskonzern hat gegen 100 Millionen Franken investiert, um im boomenden Cybersecurity-Markt zu landen. Vergeblich.

Mario Stäuble, Christoph Lenz und Beni Gafner
Wie ein Manager die Ruag als Cyber-Unternehmen überverkauft: Markus Zoller präsentiert die Cyber-Lösungen der Ruag. (Video: CeBIT)

Am 16. März 2015 reist ein Team der Ruag nach Hannover, um an der Elektronikmesse Cebit die Zukunft der staatlichen Rüstungsfirma auszurufen. Markus Zoller, damals Chef der Division Defence, propagiert in einem Vortrag das Internet als Schlachtfeld von morgen, wo Hacker sich mit digitalen Waffen bekämpfen. Das passt zur Befehlsausgabe von CEO Urs Breitmeier, der im Cyberspace einen «Schwerpunkt für Investitionen» sieht. Kurz: Cybersecurity boomt, und die Ruag will damit Geld verdienen. Viel Geld.

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