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Sieben Sitze wurden per Los vergeben

Novum in Genf: Bei den Wahlen erreichten mehrere Kandidaten exakt dieselbe Anzahl Stimmen.

Mehrere Kandidaten mit derselben Stimmenzahl: Die Genfer Staatsschreiberin Anja Wyden Guelpa führte die Ziehung der Gewählten durch. (20. April 2015)
Mehrere Kandidaten mit derselben Stimmenzahl: Die Genfer Staatsschreiberin Anja Wyden Guelpa führte die Ziehung der Gewählten durch. (20. April 2015)
Keystone

Zum ersten Mal kam es in Genf bei sieben Sitzen zum Losentscheid, weil zwei oder gar drei Kandidaten die genau gleiche Anzahl Stimmen erhalten hatten. Die Lose wurden von der Genfer Staatsschreiberin Anja Wyden Guelpa gezogen.

Die Losziehungen für die Gemeinden Anières, Chêne-Bourg, Corsier und Perly-Certoux sowie die beiden Städte Lancy und Grand-Saconnex hatten keine Sitzverschiebungen zur Folge, weil die Kandidaten jeweils auf den gleichen Listen standen. Allerdings wurde die Anzahl der am Sonntag gewählten Frauen um drei erhöht.

Mit der zweiten Auszählung sind die Genfer Kommunalwahlen noch nicht zu Ende. In 21 Ortschaften – darunter die Stadt Genf – kommt es am 10. Mai zu einem zweiten Wahlgang für die Exekutive. In der Rhonestadt wurde noch keiner der fünf Regierungssitze vergeben.

Pagani und Stauffer bangen um Wiederwahl

Sämtliche Kandidaten verfehlten das absolute Mehr. Während vier Bisherige auf den ersten vier Plätzen stehen, folgte auf dem fünften Platz FDP-Herausforderer Pierre Conne. Er überflügelte den bisherigen Rémy Pagani von der Alternativen Linken deutlich.

Pagani landete nur auf dem achten Platz und muss um seine Wiederwahl bangen. Das Genfer Parlament blieb in bürgerlicher Hand. Auch MCG-Gründer Eric Stauffer verpasste in seiner Stadt Onex die Wiederwahl im ersten Wahlgang. Er landete im Rennen für die dreiköpfige Exekutive nur auf Platz vier.

SDA/rar

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