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So grün ist der Nationalrat

Ein neues Rating zeigt, wie jeder einzelne Nationalrat bei umweltpolitischen Geschäften abgestimmt hat – und legt dramatische Verschiebungen offen.

Der mächtigste Mann der Welt hält den Klimawandel für einen Witz, im Sorgenbarometer der Credit Suisse ist der Umweltschutz ausser Rang und Traktanden gefallen. Jetzt zeigt eine neue Auswertung: Auch im Nationalrat haben umweltpolitische Vorlagen immer schlechtere Chancen.

Für das Rating sind 32 umweltpolitische Abstimmungen des letzten Jahres ausgewertet worden, welche die fünf Umweltorganisationen Greenpeace, Pro Natura, VCS, WWF und Energiestiftung SES als «besonders wichtig» beurteilen. Dazu gehören Bundesratsgeschäfte wie die Schlussabstimmung über die Energiestrategie oder die Laufzeitbeschränkung von AKW auf 50 Jahre. Ebenfalls berücksichtigt wurden parlamentarische Vorstösse betreffend das Nachtfahrverbot über den Gotthard oder die Standesinitiative des Kantons Wallis, welche forderte, den Wolf zum Abschuss freizugeben. Bei den meisten Geschäften stuft das Rating eine Zustimmung als umweltfreundlich ein, bei der Aufhebung des Schutzes des Wolfs ist die Ablehnung als umweltfreundlich bewertet worden.

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