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So spionierte die Schweiz mit Israel Araber aus

Der Geheimdienst hat Israel in den 1970er-Jahren im Kampf gegen arabische Terroristen unterstützt. Das damals gegründete Netzwerk Club de Berne existiert noch heute.

Der ehemalige Chef der Bundespolizei, André Amstein, war einer der wenigen, die Bescheid wussten. Foto: Büchler (Keystone)
Der ehemalige Chef der Bundespolizei, André Amstein, war einer der wenigen, die Bescheid wussten. Foto: Büchler (Keystone)

Die Warnung kam am 11. September 1972 aus Israel: E.N., Mitglied der Terrororganisation Schwarzer September, verantwortlich für die Geiselnahme bei den Olympischen Spielen in München von 1972 mit 17 Toten, plane mehrere grössere Operationen in Europa. Etwas mehr als zwei Wochen später meldete die schweizerische Bundespolizei (Bupo) zurück, dass sich der Verdächtige in Genf aufhalte: «E. N. geb. 26. 6. 1940, Jordanier, Pass nr. […], Kaufmann, Herreise von Montreux, hat folgende Telefonnummern nach Schweden und Deutschland angerufen […] im Abfalleimer von E. N. wurden Teile eines Billets gefunden auf den Namen R. B. […] Bislang wissen wir nicht, ob er mit bekannten palästinensischen Milieus in Genf Kontakt aufgenommen hat.»

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