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So viele Gotteskrieger stellt die Schweiz

Schon länger werden Schweizer Jihadisten in den Reihen der syrischen Widerstandkämpfer vermutet. Der Bund bestätigt dies erstmals und nennt eine Zahl.

Kampf für einen Gottesstaat: Rebellen in Syrien. (Archivbild)
Kampf für einen Gottesstaat: Rebellen in Syrien. (Archivbild)
Keystone

Der Nachrichtendienst des Bundes geht davon aus, dass rund zehn Schweizer Kämpfer in Syrien sind oder dorthin aufgebrochen sind. Das bestätigte Sprecher Felix Endrich heute in der Sendung «Echo der Zeit» von Schweizer Radio SRF.

Bei den Kämpfern könne es sich um Dschihadisten oder um Abenteurer handeln, sagte Endrich. Der Nachrichtendienst beobachte die Jihad-Reisenden aufmerksam. Sie könnten im Ausland in einem Lager ausgebildet und radikalisiert werden. «Sehr gefährlich sind die Rückkehrer und jene, die in der Schweiz rekrutieren. Und diese Szene überwachen wir», erklärte Endrich.

Schwierige Überwachung

Nicht jeder Syrien-Reisende sei ein radikaler Islamist. Syrien könne aus der Schweiz direkt angereist werden oder über Drittländer. Das mache die Überwachung schwierig.

Sein Dienst gab noch vor neun Monaten an, nichts über Jihad-Reisende nach Syrien zu wissen. Diese Reisen hätten aber zugenommen, bestätigte Endrich. Gleichzeitig hätten Reisen in andere Dschihad-Länder wie Irak oder Afghanistan abgenommen.

SDA/mrs

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