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«So werden die Städte zum Sanatorium»

«Wenn die Konkurrenzfrage ins Spiel kommt, sinkt die Toleranz enorm»: Stadtentwickler Thomas Kessler (57). Foto: Raisa Durandi

Wenn Sie auf Ihre Karriere in der Stadtentwicklung zurückschauen: Was ist die prägendste Entwicklung der vergangenen 20 Jahre?

Wohnt der wahre Bünzli heute in der Stadt?

Ist der Graben zwischen Stadt und Land gar nicht so gross, wie allgemein angenommen wird?

«Viele links-grüne Wähler sind im Grunde ihres Wesens konservativ.»

Also sind die vermeintlich Progressiven heute konservativ?

Sanatorien?

Und nicht gleich die Polizei rufen ...

Ist das Unverständnis zwischen den Menschen grösser geworden?

Weil dort die meisten «Globalisierungsskeptiker» wohnen?

Mit welchen Folgen?

Und wie nimmt man nun die Leute in der Agglomeration mit?

Die Steuern haben Sie nicht erwähnt.

90 Prozent?

«Migranten wollen sozial aufsteigen. Dem entspricht unsere Grundmentalität.»

Sie waren früher ja auch Migrationsbeauftragter. Ist die Schweiz für die aktuelle Flüchtlingskrise gerüstet?

Also sind Sie auch dafür, Flüchtlinge und Asylsuchende möglichst schnell in den Arbeitsmarkt zu integrieren?

Sagen Sie uns zum Schluss noch, was bei Ihrem Abgang geschehen ist: Führten Differenzen mit Regierungspräsident Morin dazu?