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«Sogar die HSG-Ökonomen geben zu, dass die Steuereinnahmen steigen könnten»

Die 1:12-Initiative könnte die Schweiz 4 Milliarden Franken kosten, sagt eine Studie der Uni St. Gallen. SP-Nationalrat Cédric Wermuth sagt im Interview, warum er trotzdem gut schläft.

Roland Müller, Direktor Schweizerischer Arbeitgeberverband, und Hans-Ulrich Bigler, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband (SGV), am Dienstag bei der Präsentation der HSG-Studie.
Roland Müller, Direktor Schweizerischer Arbeitgeberverband, und Hans-Ulrich Bigler, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband (SGV), am Dienstag bei der Präsentation der HSG-Studie.
Lukas Lehmann, Keystone
Christian Keuschnigg, Professor Uni St. Gallen, hat die Studie verfasst und präsentierte die Ergebnisse am Dienstag vor den Medien.
Christian Keuschnigg, Professor Uni St. Gallen, hat die Studie verfasst und präsentierte die Ergebnisse am Dienstag vor den Medien.
Lukas Lehmann, Keystone
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Laut einer Studie der Uni St. Gallen würde die 1:12-Initiative Ausfälle bei Steuern und AHV von bis zu 4 Milliarden Franken verursachen. Ist die Abstimmung mit diesen Aussichten noch zu gewinnen? Diese Studie ist ein reines Gefälligkeitsgutachten. Die Auftraggeber wollen nur die Abzocker schützen. Diese Art von Propaganda kennen wir von der Abzockerinitiative. Ich glaube nicht, dass die Stimmberechtigten sich von dieser Schockstudie beeinflussen lassen. Es ist der einzige Vorschlag, mit dem wir die Abzocker endlich stoppen können. Der Versuch, Panik gegen die Initiative zu schüren, ist übers Ziel hinausgeschossen. Ausfälle mit einer Gesamtsumme von 4 Milliarden Franken zu beziffern, das ist schlicht lächerlich. Es ist schlicht nicht vorauszusagen, was passiert.

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