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Für die Solaranlage auf dem Dach gibt es bald weniger Geld

Umweltministerin Simonetta Sommaruga will die Fördergelder für kleine Anlagen senken. «Der falsche Zeitpunkt», entgegnet der Branchenverband.

Die Kosten der Solarmodule spielen im Gesamtpreis eine immer geringere Rolle: Arbeiter beim Zulieferer Meyer Burger. Foto: Keystone
Die Kosten der Solarmodule spielen im Gesamtpreis eine immer geringere Rolle: Arbeiter beim Zulieferer Meyer Burger. Foto: Keystone

Neue Impulse für die Energiestrategie 2050: Darauf hofft das links-grüne Lager, seit SP-Bundesrätin Simonetta Sommaruga das Umweltdepartement (Uvek) von Doris Leuthard (CVP) übernommen hat. Nun aber setzt ­Ernüchterung ein: Besitzer kleiner Fotovoltaikanlagen sollen in Zukunft vom Bund weniger Förderbeiträge erhalten – jene Kreise also, die heute am stärksten zum Ausbau der Solarenergie beitragen. «Die Absenkung kommt zum falschen Zeitpunkt», sagt David Stickelberger, Geschäftsführer von Swissolar. Die Konstellation ist delikat: Der Branchenverband wird von Roger Nordmann präsidiert. Auf schriftliche Fragen zum skizzierten Plan seiner Parteikollegin hat der SP-Nationalrat nicht reagiert.

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