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Reiche Ausländer vom Sprachkurs befreit

20 Millionen Vermögen, eine Million Einkommen: Wer darüber verfügt, soll im Kanton Zug zur Niederlassung auch ohne Deutschkenntnisse kommen.

Von Michael Soukup
Die Schweiz ist ein Mekka für Reiche aus aller Welt, Zug will es den Global Citizens noch etwas angenehmer machen: Geschäftsleute in der Romandie.
Die Schweiz ist ein Mekka für Reiche aus aller Welt, Zug will es den Global Citizens noch etwas angenehmer machen: Geschäftsleute in der Romandie.
Keystone

Auf Behördendeutsch formuliert geht es um die Änderung des Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer (AUG) betreffend Nachweis von Deutschkenntnissen für den Erhalt der Niederlassungsbewilligung. Die Änderung ist politisch gesehen brisant: Die Zuger Regierung will aus wichtigen öffentlichen Interessen – zum Beispiel erheblichen kantonalen fiskalischen Interessen – von den Zulassungsvoraussetzungen abweichen. Denn das AUG sieht Deutschkenntnisse als Voraussetzung für die Erteilung einer C-Bewilligung vor. Davon ausgenommen sind nur EU- und Efta-Bürger sowie Staatsangehörige aus Drittstaaten mit unverschuldetem sprachlichem Unvermögen wie Analphabeten.

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