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«Spätestens, wenn ein Rauswurf aus dem Bundesrat droht»

Die Freisinnigen beklagen nach den Wahlen im Kanton Zürich einen weiteren Aderlass. Bekannte Partei-Exponenten wie Franz Steinegger über die Lage der FDP, das Präsidium und Mobilisierungspotenzial in der Wählerschaft.

Nach dem Wählerverlust in Zürich in der Kritik: FDP-Präsident Fulvio Pelli, hier bei der Präsentation des neuen Wahlslogans Mitte Februar 2011 in Bern.
Nach dem Wählerverlust in Zürich in der Kritik: FDP-Präsident Fulvio Pelli, hier bei der Präsentation des neuen Wahlslogans Mitte Februar 2011 in Bern.
Keystone

Die Enttäuschung in der Zürcher FDP ist riesig. Bei den Wahlen am Sonntag schrumpfte der Wähleranteil um 3 auf 13 Prozent, die Partei verlor 6 Kantonsratssitze und hat mit 23 Sitzen im 180-köpfigen Gremium nur noch einen knappen Vorsprung gegenüber den Grünen und den Grünliberalen.

Der Unmut richte sich vor allem gegen die Mutterpartei, resümiert der «Tages-Anzeiger»: Die Zürcher Freisinnigen hätten sachliche Politik und einen engagierten Wahlkampf betrieben und fühlten sich nun um die Früchte ihrer Arbeit geprellt – wegen des Images der FDP Schweiz, die das Bild einer schlingernden Partei abgebe. FDP-Präsident Fulvio Pelli sei eine Hypothek, heisst es.

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