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Spendenfreudige Schweizer

Die Stiftung Glückskette hat trotz der schwierigen Wirtschaftslage auch 2009 einen stattlichen Betrag gesammelt.

Viel zu tun: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen im Januar 2010 Spenderanrufe für die Opfer von Haiti entgegen.
Viel zu tun: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen im Januar 2010 Spenderanrufe für die Opfer von Haiti entgegen.
Keystone

Mit 33,4 Millionen Franken hat die Glückskette 2009 insgesamt 133 Hilfsprojekte unterstützt. Die Gelder gingen in 30 Länder, darunter auch in die Schweiz. Insgesamt erhielt die Glückskette Spenden von 23,7 Millionen Franken; das meiste Geld kam von Privaten.

Diese Zahlen sind dem am Freitag veröffentlichten Jahresbericht der Glückskette zu entnehmen. Sammlungen fanden 2009 für Gaza, die Erdbebenopfer in Italien sowie für überschwemmte Gebiete in Afrika statt. Hinzu kam ein nationaler Sammeltag nach Taifunen in Asien und einem Erdbeben auf Sumatra im Herbst.

Allein diese Aktion brachte der Glückskette über 13 Millionen Franken ein. Im Dezember beteiligte sich die Glückskette an der einwöchigen Aktion «Jeder Rappen zählt»: Diese Spendenwoche brachte insgesamt 9,2 Millionen Franken ein, die für die Bekämpfung der Malaria eingesetzt werden.

Milliardengrenze geknackt

Kinderhilfsprojekte in 13 Ländern erhielten von der Glückskette im vergangenen Jahr 1,3 Millionen Franken. In der Schweiz unterstützte die Glückskette 2533 Menschen in finanziellen Nöten mit insgesamt 1 Million Franken.

Anfang 2010 knackte die Glückskette die Milliardengrenze: Seit der Gründung der Stiftung 1983 hat sie bisher exakt 1'066'218'796 Franken an Spenden erhalten, wie sie schreibt. Die grösste Sammlung seit je brachte 227 Millionen Franken ein zu Gunsten der Opfer des schweren Seebebens in Südostasien im Dezember 2004.

SDA/jak

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