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Spitäler überweisen Patienten in kritischem Zustand in Rehakliniken

Infolge der Fallpauschalen müssen Rehakliniken Patienten bereits kurz nach einem Eingriff übernehmen. Damit steigt der medizinische Aufwand dort und der beabsichtigte Spareffekt bleibt aus.

Rehakliniken werden zu Akutspitälern: An der Therapie können manche Patienten anfangs noch gar nicht teilnehmen.
Rehakliniken werden zu Akutspitälern: An der Therapie können manche Patienten anfangs noch gar nicht teilnehmen.

Seit Anfang Jahr gelten schweizweit sogenannte Fallpauschalen. Die Spitäler können nicht mehr die Anzahl Tage abrechnen, die ein Patient bei ihnen liegt, sondern erhalten unabhängig von der Aufenthaltsdauer eine fixe Pauschale pro Fall. Damit steigt der wirtschaftliche Druck, Patienten früh zu entlassen. Im Vorfeld der Fallpauschalen-Einführung betonten die Spitäler, es werde nicht zu «blutigen Entlassungen» kommen, denn solche würden dem Ruf eines Spitals schaden. Erste Erfahrungen zeigen aber, dass Patienten sehr wohl früher entlassen und in die Rehabilitationskliniken überstellt werden.

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