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Spitzen-Kindermedizin wird auf wenige Standorte konzentriert

Die hochspezialisierte Kindermedizin wird künftig an wenigen Zentren in der Schweiz angeboten. Vier Städte gehören zu den Gewinnern.

Massarbeit: Ein auf Kinderherzen spezialisierter Arzt operiert in Zürich.
Massarbeit: Ein auf Kinderherzen spezialisierter Arzt operiert in Zürich.
Keystone

Die hochspezialisierten Behandlungen von Kindern werden unterteilt in verschiedene Fachbereiche und dementsprechend verschiedenen Zentren zugewiesen. Mit 10 Zentren am breitesten verteilt ist die Intensivbehandlung von Frühgeborenen. Drei Zentren (Bern, Lausanne, Zürich) nehmen Nierentransplantationen vor.

Nur je zwei Zentren sind künftig zuständig für schwere Verbrennungen (Zürich und Lausanne), für die bei Kindern sehr seltenen Transplantationen von Lungen (Zürich) und Lebern (Genf) sowie für hochkomplexe chirurgische Eingriffe an Leber und Galle (Genf) und an der Luftröhre (Lausanne).

Behandlung von Augentumoren in Lausanne

Auf schweizweit je ein einziges Zentrum konzentriert werden schliesslich die Behandlung von Augentumoren (Lausanne) und spezielle Abklärungen des körpereigenen Immunsystems (Zürich).

Beschlossen hat die Konzentration das Beschlussorgan der hochspezialisierten Medizin (HSM). Das teilte die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) mit. Dem HSM-Beschlussorgan gehören die Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren von zehn Kantonen an.

SDA/miw

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