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Spitzenpersonal für Bern

Wir brauchen Bundesräte von internationalem Format. Ein Gastkommentar.

Unsere Politiker in Bern steuern uhrwerkgenau nach angekündigtem Fahrplan auf die Bundesratswahl zu, da ändern die schrecklichen Ereignisse in Paris nichts daran. Zum Glück. Gestern hat die SVP, die Partei mit dem anerkannten Anspruch auf den freiwerdenden Sitz, ihre Kandidaten gesiebt. Selbstredend garantiert das Auswahlverfahren im Vorfeld des 9. Dezember, dass alle Anwärter auf das Amt die gesetzlichen Mindestanforderungen für eine Kandidatur erfüllen: Schweizer Bürgerrecht, Vollendung des 18. Lebensjahres und Fehlen einer Entmündigung wegen Geisteskrankheit oder Geistesschwäche.

Auch die «Softfaktoren» sind unter scharfer Beobachtung der Medien sorgfältig abgewogen: Parteilinie, Berücksichtigung der Landesteile, politische Durchschlagskraft. Aber: Ist es nicht an der Zeit, unsere Anforderungen an ein Mitglied des Bundesrats zu erweitern?

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