Zum Hauptinhalt springen

SP-Regierungsräte stellen sich gegen die Mutterpartei

In zehn Kantonen unterstützt die SP den Gegenvorschlag, und prominente Regierungsräte wie Urs Hofmann und Kathrin Hilber treten dem Ja-Komitee bei. Eine Abspaltung scheint möglich zu sein.

Der Widerstand in den SP-Kantonalparteien wächst zusehends: Urs Hofmann, SP, Vorsteher Volkswirtschaft und Inneres im Kanton Aargau, tritt dem letzte Woche gegründeten Ja-Komitee bei. Er unterstützt den Gegenvorschlag.
Der Widerstand in den SP-Kantonalparteien wächst zusehends: Urs Hofmann, SP, Vorsteher Volkswirtschaft und Inneres im Kanton Aargau, tritt dem letzte Woche gegründeten Ja-Komitee bei. Er unterstützt den Gegenvorschlag.
Keystone
Auch Kathrin Hilber, Vorsteherin des Innern im Kanton St. Gallen, stellt sich gegen die SP Schweiz und gegen ihre eigene Kantonalpartei. Nach dem Nein der SP St. Gallen zum Gegenvorschlag ist sie gestern dem Ja-Komitee beigetreten.
Auch Kathrin Hilber, Vorsteherin des Innern im Kanton St. Gallen, stellt sich gegen die SP Schweiz und gegen ihre eigene Kantonalpartei. Nach dem Nein der SP St. Gallen zum Gegenvorschlag ist sie gestern dem Ja-Komitee beigetreten.
Keystone
Am Parteitag in Lausanne verabschiedete die SP Schweiz ein umstrittenes Parteiprogramm und fasste die Nein-Parole zum Gegenvorschlag. Beides polarisiert innerhalb der Partei.
Am Parteitag in Lausanne verabschiedete die SP Schweiz ein umstrittenes Parteiprogramm und fasste die Nein-Parole zum Gegenvorschlag. Beides polarisiert innerhalb der Partei.
Keystone
1 / 5

Der Parteipräsident Christian Levrat versucht mit allen Mitteln, die Wogen zu glätten. Immer wieder betont er den gemeinsamen Nenner aller Sozialdemokraten, das einstimmige Nein zur Ausschaffungsinitiative. Doch bezüglich Gegenvorschlag, den die SP Schweiz am Parteitag mit einer Zweidrittelsmehrheit abgelehnt hat, zieht sich ein Graben durch die Partei. Und er wird zusehends tiefer. Bern, Basel-Stadt und Schwyz hatten schon im Oktober die Ja-Parole zum Gegenvorschlag beschlossen. Und nach dem umstrittenen Nein der SP Schweiz haben zahlreiche Kantonalparteien nachgezogen. Ein Ja zum Gegenvorschlag empfehlen jetzt auch Aargau, Baselland, Nidwalden, Schaffhausen, Solothurn, der Thurgau und Appenzell Ausserrhoden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.