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SP-Stadtpräsidenten warnen vor der 1:12-Initiative

Namhafte Exekutivpolitiker der Sozialdemokraten lehnen die 1:12-Initiative ab. Sie befürchten negative Folgen für den Standort Schweiz. Auch sei das Lohnband zu eng gewählt.

Umstrittene Initiative: Befürworter von der Gewerkschaft Unia während einer Werbeaktion auf dem Paradeplatz. Foto: Keystone
Umstrittene Initiative: Befürworter von der Gewerkschaft Unia während einer Werbeaktion auf dem Paradeplatz. Foto: Keystone

Es sind Einzelstimmen, aber gewichtige: Namhafte sozialdemokratische Exekutivpolitiker lehnen die 1:12-Initiative ab oder beurteilen sie zumindest kritisch. Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät wird zwar ein Ja in die Urne einlegen, weil er «solidarisch ist und auf ein gutes Resultat hofft». Persönlich taxiert er das Verhältnis von 1:12 aber als «eher zu eng». «Eine 1:20-Initiative wäre mir lieber gewesen und hätte im Volk wohl auch bessere Chancen.» SP-Präsident Christian Levrat bestreitet das: «Die Debatte würde gleich verlaufen.» Für Bern erwartet Tschäppät bei einem Ja zur Initiative keine Steuerausfälle. Anders als in Zürich seien in Bern keine grossen Unternehmen aus der Finanz- und Versicherungsbranche ansässig. Das Lohnband werde jetzt schon weitgehend eingehalten.

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