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SRF prüft Abbau von Moderatorenstellen

Ärger hinter den Kulissen: In einem neuen Konzept des Schweizer Fernsehens sollen deutlich weniger Moderatoren pro Sendung vorgesehen sein. Die Kürzung könnte auch bekannte Gesicher treffen.

Neues Konzept: SRF-Sitz am Leutschenbach in Zürich. (8. Januar 2013)
Neues Konzept: SRF-Sitz am Leutschenbach in Zürich. (8. Januar 2013)
Keystone

Beim Schweizer Fernsehen ist hinter den Kulissen zurzeit einiges los – auch was das Personal angeht. Wie die «Handelszeitung» auf ihrem Onlineportal berichtet, plant das SRF einen Rundumschlag vor der Kamera. So sollen bei Sendungen wie «10 vor 10» oder der Tagesschau nach dem Plan des Managements jeweils mehrere Moderatoren gehen.

Zwar dementiert man am Leutschenbach bisher – es gebe keine Grundsatzentscheidung über ein neues Konzept, erklärte ein Sprecher gegenüber der «Handelszeitung». Man überprüfe jedoch immer wieder die bestehenden Sendungskonzepte, um Formate klar zu positionieren.

So soll diese neue Strategie unter anderem beinhalten, dass bei der Tagesschau nur noch zwei von insgesamt vier Moderatoren bleiben – ähnliches gilt für «Schweiz aktuell» oder die Wissenschafts-Sendung «Einstein». Ohne dies offensiv zu kommunizieren, bekommen Moderatoren offenbar lediglich befristete Verträge – eine Taktik, die in den Redaktionen keineswegs gut ankommt. Dort macht man sich Sorgen über die Sender-Treue der Zuschauer, falls bekannte Gesichter wie Tagesschau-Moderatorin Katja Stauber das SRF verlassen.

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