Zum Hauptinhalt springen

SRG sucht einen neuen Ombudsmann

Roger Blum tritt in einem Jahr ordnungsgemäss ab. In Zukunft soll sein Job in Pensen aufgeteilt werden.

Fernsehestudio Leutschenbach: Neue Ombudsmänner sucht das Land. (17. Januar 2018)
Fernsehestudio Leutschenbach: Neue Ombudsmänner sucht das Land. (17. Januar 2018)
Christian Beutler, Keystone

Roger Blum, der Ombudsmann der SRG Deutschschweiz (SRG.D), gibt seinen Posten nach der ordentlichen Amtszeit von vier Jahren ab. Der Publikumsrat der SRG Deutschschweiz hat entschieden, seine Stelle auf zwei Pensen aufzuteilen.

Die Pensen der beiden Stellen betragen je 30 bis 40 Prozent, wie die SRG.D am Dienstag mitteilte. Sie werden ab April 2020 neu besetzt und sind öffentlich ausgeschrieben. Blum werde in den verbleibenden Monaten weiterhin einen wichtigen Beitrag zum Austausch zwischen den Sendern und dem Publikum leisten, liess sich Susanne Hasler, die Präsidentin des Publikumsrates der SRG.D in der Mitteilung zitieren.

Blum trat sein Amt am 1. April 2016 als Nachfolger von Achille Casanova an. Von 2008 bis 2015 war er Präsident der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI). Zuvor amtete er bereits während drei Jahren als stellvertretender Ombudsmann der SRG. Blum war zudem 1991 bis 2001 als Präsident des Presserats.

Der Ombudsmann ist bei Beanstandungen von Radio- und Fernsehsendungen sowie des restlichen publizistischen Angebots von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) die erste Anlaufstelle. Er respektive künftig die beiden Personen prüfen die Reklamationen und vermittelt zwischen den Beteiligten.

SDA/fal

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch