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St. Moritz finanziert Pauschalsteuer-Kampagne

50'000 Franken zahlt die Engadiner Gemeinde im Kampf für die Pauschalsteuer. Kein Wunder bei diesen Einnahmen. Ists auch rechtens?

Will sich nicht von seinen pauschal besteuerten Einwohnern trennen: St. Moritz im Oberengadin. (Archivbild)
Will sich nicht von seinen pauschal besteuerten Einwohnern trennen: St. Moritz im Oberengadin. (Archivbild)
Keystone

Sechs Millionen Franken nimmt St. Moritz jährlich mit seinen gut 100 pauschal besteuerten Einwohnern ein. Geld, von dem ein Teil der Gemeindekasse bald fehlen könnte, sollte das Volk am 30. November der Initiative «Schluss mit Steuerprivilegien» zustimmen. Um ein Ja an der Urne zu verhindern, greift der Vorstand nun zu ungewöhnlichen Mitteln: Die Gemeinde wird dem Komitee der Initiativgegner einen Betrag von 50'000 Franken überweisen. Die Spende soll dafür sorgen, dass dem Oberengadiner Nobelort rund ein Drittel seiner Steuereinnahmen der natürlichen Personen erhalten bleibt.

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