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Starke Figuren, viel Geld, eigene Zeitungen – und kaum Erfolge

Die SVP bewältigt die Ablösung von Blocher gut. Taktisch hat die Rechtspartei Mühe.

Bild: Felix Schaad, «Tages-Anzeiger»

Die erstaunlichste Leistung der SVP in dieser Legislatur wird deutlich, wenn man exakt zehn Jahre zurückblendet. Im September 2005 veröffentlichte der Politologe Hanspeter Kriesi eine Studie über den Aufstieg der SVP – und identifizierte Christoph Blocher als das «zentrale Element» für den Erfolg. Blocher beeinflusste demnach die individuellen Wahlentscheide noch stärker als die ­Haltung zum EU-Beitritt. Die Gegner der SVP zogen daraus den hoffnungsfrohen Schluss, dass mit Blochers biologischer Alterung zwangsläufig auch die Talfahrt seiner Partei einsetzen werde. Der «Tages-Anzeiger» bilanzierte 2006 mit Berufung auf Kriesis Studie: «Ohne die Generation, welche aus der belächelten Bauernpartei die Nummer eins im Land machte, wird es für die SVP hart.»

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