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«Steuerabzüge fürs Zugfahren sollen komplett abgeschafft werden»

Die vom Bundesrat vorgeschlagene Obergrenze von 800 Franken für den Pendlerabzug kommt bei den Parteien schlecht an. Nur die Grünliberalen sind dafür. Präsident Martin Bäumle sagt, warum.

«Aus ökologischer Sicht sind Steuerabzüge fürs Autofahren nicht berechtigt, und auch fürs Bahnfahren sollten sie mittelfristig abgeschafft werden», sagt GLP-präsident Martin Bäumle.
«Aus ökologischer Sicht sind Steuerabzüge fürs Autofahren nicht berechtigt, und auch fürs Bahnfahren sollten sie mittelfristig abgeschafft werden», sagt GLP-präsident Martin Bäumle.
Keystone
Damit stellt er sich als einziger Parteipräsident klar hinter CVP-Bundesrätin Doris Leuthard, die eine Obergrenze des Steuerabzugs für Pendeln auf 800 Franken vorgeschlagen hat. Bäumle und Leuthard während der Session im März 2011.
Damit stellt er sich als einziger Parteipräsident klar hinter CVP-Bundesrätin Doris Leuthard, die eine Obergrenze des Steuerabzugs für Pendeln auf 800 Franken vorgeschlagen hat. Bäumle und Leuthard während der Session im März 2011.
Keystone
Verkehrsministerin Doris Leuthard greift bei der Finanzierung des Strassen- und Bahnverkehrs zu unpopulären Vorschlägen wie der Verteuerung der Autobahnvignette. Leuthard vor den Medien, Ende März in Bern.
Verkehrsministerin Doris Leuthard greift bei der Finanzierung des Strassen- und Bahnverkehrs zu unpopulären Vorschlägen wie der Verteuerung der Autobahnvignette. Leuthard vor den Medien, Ende März in Bern.
Keystone
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Sie befürworten die Pendlerstrafe?

Das Wort Pendlerstrafe ist eigentlich falsch. Von einer Strafe kann keine Rede sein, aber heute wird das Pendeln massiv vergünstigt. Man kann fürs Autofahren bis zu 15'000 Franken vom steuerbaren Einkommen abziehen. Aus ökologischer Sicht sind solche Abzüge fürs Autofahren sicher nicht berechtigt, aber auch fürs Zugfahren sollen sie längerfristig komplett abgeschafft werden.

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